Diäten oder Ernährungstipps


#1

Wie genau denkt ihr über eure Ernährung nach? Es gibt Tausende Diäten: Von Paläo über GLYX zu den wildesten Diätexperimenten… Was habt ihr schon ausprobiert? Esst ihr einfach nach Gefühl oder zählt ihr Kalorien, habt ihr gewisse Dinge/ Nahrungsmittel auf die ihr verzichtet vegetarisch oder vegan, Kohlenhydrat reduziert… Low Carb oder sogar Ketogen?
Und wie sind eure Erfahrungen ?


#2

Seit ich 16 oder 17 bin beschäftig(t)e ich mich mit Ernährung. Damals ausgelöst durch meine Freundin … sie war Vegetarierin und ich habe oft erlebt, dass sich viele darüber lustig gemacht haben. Das war für mich interessant, weil irgendetwas muss dann wohl dahinter stecken dachte ich mir. Und dann gings los: zuerst ein paar Jahre Vegetarier, Jahre später wurde bei mir eine Laktoseintoleranz diagnostiziert. Als ich dann Milchprodukte gemieden habe, waren plötzlich die für mich damals normalen Bauchschmerzen weg. Dann war einige Jahre nix besonderes und ab 2009 war ich dann bis 2014 sehr experimentierfreudig: Low Carb, Glyx, Vegan, Warrior Diet (Oli Hofmekler), Kämpferdiet (Jürgen Reis), Intermittierendes Fasten 16/8, Paleo, Ultimate Diet (Lyle McDonald), CBL - Carb Backloading, Ketogen. Die längste durchgehende Phase war und ist IF (von 2010 bis heute mit Unterbrechungen … wobei es immer mehr zu 14/10 wurde) und Paleo (ca. 4 Jahre durchgehend). Kurz bevor mein erster Sohn auf die Welt kam, wurde mir wichtig, dass meine Kinder in keinem Haushalt aufwachsen, wo Ernährung überbetont wird und eher einen genussvollen und intuitiven Zugang vorgelebt bekommen. Dieser Schritt war für mich und meine Partnerin total wertvoll. Seit 2014 ernähren wir uns intuitiv und essen so ziemlich alles … mit Maß und Ziel und Genuss :slight_smile:


#3

wow… da hast du echt vieles ausprobiert, bzw alles das ich kenne und noch mehr.

Bei mir war Ernährung immer sehr intuitiv und alles quer durch die Bank.
Erst durch das Bodybuilding habe ich angefangen bewusster über alle Produkte nachzudenken und auch zu spüren wie welches Lebensmittel auf mich wirkt.

Es sind zwar paar Produkte die sich mal besser u mal schlechter anfühlen,
doch schlussendlich verzichte ich auch auf nichts in meinem Alltag.
Verschiedene Lebensmittel lasse ich wirklich nur in der Wettkampfphase weg.

Vor allem auch dadurch, dass ich als Personal Trainerin oft von Kunden die Diäten gemacht haben erzählt bekommen habe, dass sie dadurch Unverträglichkeiten entwickelt haben.
zB. keine Weizenprodukte…und wenn dann im Restaurant dann doch Spagetti bestellt wurden kamen mega Bauchschmerzen die davor nie vorgekommen sind. od ein Stück Brot das den Abend beendet hat
od gar keine Milchprodukte

Aus ethischer Sicht und wenn man sagt, man will keine Tierprodukte ist das voll OK, da man dann eh nie mehr mit sowas in Kontakt kommen sollte
Bei ihr ging es darum, dass man ja angeblich auf zuviel Topfen od Joghurt Wasser im Gewebe lagert - das Mädel hat dann ein Eis gegessen und der Magen hat verrückt gespielt und das Wc wurde zum Besten Freund jedes Mal. Sie hat Monate gebraucht bis sich das wieder beruhigt hat.

Also würde ich nie auf etwas länger verzichten wenn ich vorhabe es wieder zu essen


#4

Hey Andi,

als Typ-1-Diabetiker musste ich mich nach meiner Diagnose sehr intensiv mit der Ernährung beschäftigen. Ich muss die Kohlenhydrate meiner Mahlzeiten und Snacks immer aufs Genaue zählen können, um die exakte Insulindosis anpassen zu können. Seit ich 13 Jahre alt bin, habe ich mir als fast schon selbstverständliches Ziel gesetzt, die (Makro-)Nährstoffe jedes einzelnen Lebensmittels auswendig zu kennen. Ich war jahrelang wie ein wandelndes Nährwerttabellenbuch. Das hat natürlich auch dazu geführt, dass ich einige Diäten ausprobiert hatte, wobei es nicht so krass war, wie es bei Emanuel der Fall gewesen ist. Dafür hätte ich bisher auch nicht genügend Zeit gehabt - ich bin schlichtweg einfach noch zu jung, haha! :joy:
Als Diabetiker gelangt man zwangsläufig auf bestimmte Diätarten, die der Glyx-, Low-Carb- oder gar Keto-Diät ähneln. Man möchte einfach nur einen besser Blutzuckerspiegel. Da diese Ernährungen jedoch oft zu einem Verzicht auf viel Genuss führen, würde ich solch eine Diät niemals straight durchziehen. Am Ende bin ich dort geblieben, was mir am besten gefällt: Ein Art Mischung aus ovo-lacto-vegetarischer Kost, bei der ich intermittierend zwischen dem Abend und dem Mittag “faste”, um nicht zu viele kcal am Ende des Tages zu verspeisen (denn meine Mahlzeiten fallen immer > 1000 kcal aus). Dafür ist jede Mahlzeit so abwechslungsreich und vollwertig wie möglich. Eigentlich müsste ich mich zum Teil auch als Pescetarier und Flexitarier bezeichnen, da ich sehr gerne Wildlachs esse, aber auch den Konsum von Fleisch aus artgerechter Tierhaltung nicht boykottieren würde. Ich esse nur verdammt selten Fleisch, weil das meiste Fleisch von unglaublich minderwertiger Qualität ist und ich ein sehr großer Tierfreund bin.

Mein Tipp wäre deshalb, dass man die Ernährung immer auf seine eigenen Vorlieben abstimmen darf und sollte und den Wert jedes einzelnen (naturbelassenen/natürlichen) Lebensmittels schätzen sollte. :slight_smile:

LG
Adrian


#5

Also was mich betrifft war nicht Bodybuilding der Anfang der gesunden Ernährung.
Meine Mama kämpfte 8 Jahre gegen Krebs, schon wo ich noch zu Hause lebte haben wir viel mehr auf die Ernährung geachtet. Keine Geschmacksverstärker etc…
Aber leider verlor Sie den Kampf und starb vor 5 Jahren in unsrem Wohnzimmer. Das war der wirkliche Beginn, mich mit meinen Lebensmitteln auseinander zu setzen.

Aber eine richtige Diät startete ich erst in der Vorbereitung zu meinen ersten Wettkampf. Und da zählte ich Kalorien.:blush:
Glg Denise


#6

Dadurch ich einige Unverträglichkeiten habe, muss ich darauf achten was ich esse bzw was drinnen ist. Auch im Sport ist es bei mir daher sehr wichtig, dass in dem Shake/Riegel etc etwas “gscheids” drinnen ist.
Im Allgemeinen würde ich mir aber auch für viele andere Menschen wünschen, dass sie mehr auf das achten was bei diversen Nahrungsergänzungen und auch (allgemein) in der Nahrung drinnen ist.
Ich selber koche relativ gesund und “gönne” mir an einem bis zwei Tagen in der Woche einen “Schokotag” ;). Ansonsten schaue ich eigentlich immer ob irgendwelche Zusätze etc drinnen sind.
Von Diäten halte ich allerdings nicht wirklich viel, denn ich bin der Meinung, mit einer gesunden Ernährung (Vollkornprodukte, Fisch, Gemüse usw) und ein wenig Sport bekommt man auch den Körper, denn mach möchte.

Lg Sabrina


#7

Also ich hab mich erstmals tiefgründiger vor 4 Jahren mit Ernährung auseinander gesetzt. Ich habe viel Wissen aus der FB-Gruppe Crossfoods (jetzt AESIR) von Thomas Kampitsch aufgesaugt und schnell fest gestellt konventionelles Essen ist nicht das Wahre.
Danach ging meine Ernährung streng Richtung Paleo. Resultat: Ich hatte mega viel Energie, den ganzen Tag über. Kann aber im Nachhinein betrachtet auch an den 2 Liter (sic!) Grüntee/Tag liegen, die ich weggekippt habe.
Ich wollt auch etwa 5kg Fett verlieren und war 4 Jahre lang mäßig erfolgreich. Aß ich keinen Zucker, hat mein Körper mehr von anderen Dingen verlangt. Selbst als ich 2 Monate Ketose ausprobierte ging kein Gewicht runter. Ketose Resultat: 96% Schokolade kann auch süß schmecken + konstante Energie über den Tag, aber keine Peaks während des Trainings.
Genau vor einem Jahr bin ich nach Rumänien gezogen. Bio gibt’s dort fast nicht, ich bekam mittelmäßiges Essen vom Verein, hatte zu wenig Zeit/Energie um selbst zu kochen, auch keine gscheite Küche. Was ist passiert? Ich hab viele meiner Ernährungsgrundsätze über den Haufen geworfen. Einfach aus dem Grund, dass es in diesem Land viel aufwendiger ist sich clean/bio usw. zu ernähren als in Österreich.
Ich habe also nur mehr das gegessen worauf ich gerade Lust hatte. Teilweise hat mir das Fleisch hier nicht geschmeckt, also weniger Fleisch als sonst. Dazu kam, dass ich mich am Rücken verletzt hab und ich 6 Monate nur ein bisschen Krafttraining machen konnte. Was ist passiert? -3kg Muskeln und -4kg Fett
Mein Körper brauchte dadurch einfach weniger Kalorien, ich hatte weniger Hunger. Zack! Abgenommen. Was ich in 4 Jahren teilwesie strenger/fanatischer Ernährung nicht geschafft hab, hat die Natur von selbst geregelt. So einfach. Seitdem bin ich viel mehr Fan von intuitiver Ernährung als irgendwelchen Regel. Einfach lernen auf den Körper zu hören als irgendwelche Regeln zu befolgen. Man ist dadurch auch viel freier. Ich habe früher meinen ganzen Tagesablauf aufs Essen abgestimmt, das muss man zum Teil als Profisportler auch machen, aber nicht so fanatisch wie ich es betrieben habe. Der Körper ist schon ein verdammten Wunderwerk der Technik und sagt dir schon was er braucht und kann auch mal eine Zeit lang hungern.
Aja, intermittierendes Fasten 16/8 hab ich auch eine Zeit lang gemacht. Das hat mir am besten gefallen. Man lernt, dass der Körper auch mal nichts braucht und sich dann besser regenerieren kann (vorallem der Magen). Tolle Sache :slight_smile:


#8

In meinem Sportart muss ich zum Glück nicht Gewicht machen oder ähnliches. Ich habe nach ausprobieren einiger Ernährungspläne mein eigenes Konzept gefunden.

Im Sommer besteht mein Trainingstag aus zwei Einheiten und versuche so grundlegend zu Mittag mich auf leichte Kost zu beschränken. Das heißt, ich verzichte zu dieser Tageszeit generell auf Fleisch und versuche mich von Gemüse, Salat und Fisch zu ernähren. Weniger ist oft mehr und so nehm ich direkt nach dem Training am Vormittag eine Eiweißmahlzeit aus Frischkäse oder Topfen zu mir, damit die spätere Hauptmahlzeit zu Mittag auch kleiner ausfällt. Dadurch ist die Verdauung schneller abgeschlossen und ich kann am Nachmittag wieder volle Leistung erbringen.

Am Abend ist meine Ernährung anschließend sehr ausgewogen, wobei Fleisch KEIN muss ist, aber wenn doch, dann als Beilage zählt und nicht umgekehrt. Generell versuche ich auf die Qualität der Produkte zu achten. Vor allem seitdem ich teilweise in Amerika trainiere, hat es mir gezeigt, wie wichtig frische und hochwertige Nahrung ist. Ich bekomme auf diesem Teil des Planeten sonst leider alle Arten von Verdauungsproblemen. Ich bin sehr froh in Europa zu leben, da es um einiges leichter ist, zu vollwertigen Nahrungsprodukten zu gelangen.

Viele Grüße Sebastian


#9

Hallo ihr Lieben,

Ich hatte früher nie Probleme mit meinem Gewicht, aber in den letzten zwei Jahren wurde es doch zwischenzeitlich zum Problem. Mein Gewicht an sich war in Ordnung 62 kg bei 1.70 Körpergröße. Allerdings ist mein Kraftniveau für dieses Gewicht dann doch zu schlecht gewesen, sodass die Vermutung nahe liegt dass doch etwas zu viel Fett in meinem Körper war. Also habe ich vor der letzten Sommersaison abgenommen und zwar relativ radikal und schnell 6kg. Ich habe ein enormes Kaloriendefizit aufgebaut und 6 Wochen lang in einer “normalen” Wettkampfphase nur ca. 1000 Kalorien zu mir genommen. Meine Saison war super und das Training lief auch, diese Ernährungsumstellung war eher mental belastend.

Jetzt möchte ich gerne einen Weg finden mein Gewicht das ganze Jahr über zu halten und nicht radikal 5 kg abzunehmen, da jedes Mal wenn ich dann wieder “normal” esse direkt wieder 3kg zuzunehmen.

Natürlich muss man auch noch unterscheiden ob ich 3kg Muskeln oder 3kg Fett zunehme.
Ich freue mich auf eure Tipps :blush:

Vor allem bin ich sehr unsicher was braucht man Körper wirklich. Ich habe fast komplett auf Kohlenhydrate verzichtet also keine Nudeln, keine Kartoffeln, kein Reis und habe eigentlich keine sonderlich negativen Auswirkungen gemerkt. Ich würde aber trotzdem gerne wenigstens 1-2 mal die Woche Kohlenhydrate essen, einfach weil ich Nudeln wirklich gerne mag :smiley:
Wann ist da der beste Zeitpunkt?
Wieviele Mahlzeiten sind vorteilhaft und soll man nun 3 Hauptmahlzeiten essen und dazwischen nichts oder soll man immer mal wieder kleine Snacks zu sich nehmen?
Wann ist es sinnvoll Sportbionier Shakes zu trinken und sollen diese eine Mahlzeit ersetzen oder sind sie einfach gut um die Nährstoffe nach einem Training aufzufüllen?

Fragen über Fragen, ich freu mich auf euere Antworten :stuck_out_tongue:


#10

Hallo zusammen,
also in Sachen dauerhafter Low Carp Ernährung bin ich vorsichtig. Ich höre immer wieder von Radsportlern mit Asthma :confused:
Letztes Jahr wurde auch wieder einmal einer deshalb des Dopings überführt - er hatte einfach zu viel des Sprays verwendet 🤷
Der Schweizer Ernährungsexperte Jörg Hösli hat das Thema dann auch gleich aufgegriffen.
Seine Aussage: Radsportler ernähren sich oft nur Low Carp um so leicht wie möglich zu sein. Immerhin wird die Leistungsfähigkeit eines Radsportlers auch in Watt je kg Körpergewicht angegeben. Aber eben aufgrund dieser Ernährung entwickeln einige Radsportler über die Jahre Asthma :tired_face:
Also ich persönlich Versuche mich abwechselnd dem Training entsprechend zu ernähren. Jetzt z.B. werde ich versuchen Gewicht zu verlieren da ich bald wieder mit dem gezielten Training beginne. Während des Trainings esse ich so gesund wie es nur geht und teste dann auch im Training die Ernährung welche ich dann im Wettkampf zu mir nehmen werde.
Ich wechsle also oft von Low Carp zu High Carp :smirk:
Was mich hierbei gleich Mal interessieren würde - wie kontrolliert ihr wieviel Kalorien ihr pro Stunde zu euch nehmt?

Gruß Christian


#11

Hallo allerseits,

ich habe ernährungstechnisch auch schon einiges ausprobiert - wenn auch nicht so viel wie Emanuel :wink: Ein Grund waren Bauch- und Darmbeschwerden, die vor einigen Jahren begonnen und sukzessive lästiger geworden sind. Dann habe ich vegetarisch, vegan, das Weglassen gewisser Produktgruppen (Gluten …) und kurz auch Paleo getestet. Nichts hat wirklich etwas geändert.

Meine Lösung war dann denkbar einfach: intermittierendes Fasten. Meistens 16/8, manchmal bis zu 22/2 (d. h. zwei, manchmal auch nur eine Mahlzeit), das funktioniert seit mehr als vier Jahren wunderbar. Inzwischen bin ich vor Mittag eigentlich nie hungrig und habe auch keine Beschwerden mehr. Beim Vormittagstraining (laufen, Gym) starte ich fast immer nüchtern und bin dabei richtig energiegeladen, den Kraftsport verschiebe ich meistens zwischen die beiden Mahlzeiten.

Dazu möchte ich anmerken, dass ich IF nicht für ein Allheilmittel halte. Ich glaube, wie schon ein paar andere angesprochen haben, dass jeder Mensch (oder Bauch) anders tickt. Manche brauchen nur eine große Mahlzeit, andere sieben kleine. Das Wichtigste ist, auf seinen eigenen Körper zu hören - und das ist manchmal gar nicht so leicht :slight_smile:

LG Mortimer


#12

Danke für die Erfahrungen die hier geteilt werden. Ich finde es toll, dass hier so viele Menschen zusammenkommen und austauschen, die sich so intensiv mit dem Thema auseinandersetzen.

Ich habe auch schon das ein oder andere ausprobiert und über die Jahre ein paar Routinen entwickelt die mir einfach gut tun.

Da gehört unter anderem dazu, dass wir immer fast zur gleichen Zeit unsere Hauptmahlzeiten haben. Das hat natürlich auch ganz stark damit zu tun, dass wir einen etwas anderen Tagesablauf haben, seit wir Kinder haben :wink: Ich selbst habe aber eben auch gemerkt, dass diese Routine nicht nur unseren Kindern, sondern auch uns selbst sehr gut tut.

Dann gibt es da auch so ein paar Lebensmittel die ich regelmäßig zu mir nehme. Jeden Tag ein Ingwertee, die Banane als Zwischensnack und Nachmittags gibt es eigentlich immer ein paar Nüsse und einen Apfel. Nachts dann gerne noch ein paar Proteine und ein bisschen Leinöl. Mein neuester “Performance-Food”-Liebling ist die liebe Knolle Knoblauch. Jeden Morgen ein frischer Knoblauch mit Wasser. Kling komisch, kann aber was :wink:

Ansonsten ist es mir einfach wichtig Essen selbst zuzubereiten. Ich liebe es zu kochen, will wissen was drin ist und möchte, dass meine Kinder lernen, dass Gemüse auf dem Feld wächst und wie man einen Pilz schneidet (nicht lachen, das können tatsächlich viele nicht).

Seit diesem Jahr ernähre ich mich auch vegetarisch. Auch das war irgendwie ein Prozess. Fleisch wurde immer weniger und jetzt habe ich mich aus ökologischen und ethischen Gründen dafür entschieden kein Fleisch mehr zu essen. Da es bei mir eher ein Prozess und kein Cut war habe ich auch nicht das Gefühl auf etwas zu verzichten.

Mal sehen, was einem im Ernährungs-Dschungel noch so begegnet. Auf jeden Fall bin ich ein Fan davon es nicht zu kompliziert zu machen. Ich finde es auch gefährlich, dass die Medien es so darstellen, als ob normale/gesunde Ernährung schwierig wäre. Eigentlich müssten wir nur mal das essen, was im Garten wächst und am Baum hängt :wink: